Ron Geese Stiftung

Das Recht der Tiere

D I E

K I R C H E

ITALIEN:

In Italienen gibt es 1 Million Straßenhunde, weil italienische Christen jedes Jahr ca. 135.000 Haushunde aussetzen. Die jenigen, die nicht verhungern, vergiftet, erschossen oder überfahren werden, landen in den sogenannten Canili ("Tierheimen") , wo die Betreiber ( meist ebenfalls Christen ) diese Hunde geradezu horten und an jedem Hund verdienen. 600.000 Hunde "leben" in diesen Verwahranstalten, von italienischen Tierschützern oft als "Konzentrationslager" bezeichnet und haben keine Chance,

jemals wieder herauszukommen.

toter hund2

Sie sterben dort einen langsamen und einsamen Tod, Tag um Tag und Jahr um Jahr ein bisschen mehr, während die christlichen Betreiber dieser Canili zu Millionären werden, da sie für ihren "Service" von den Gemeinden fürstlich entlohnt werden. Tiermisshandlungen sind an der Tagesordnung, Kettenhaltung "normal" und einen Hund zu quälen wird von den meisten "übersehen" oder als Bagetelle eingestuft. Und die Pfarrer ? In Italien predigen diese von der Kanzel herunter, dass Tiere keine Seele haben und keine Schmerzen empfinden, wie es immer wieder von italienischen Tierschützern berichtet wird.

eigsp. hund

Hunde von Privatbesitzern fristen ihr Leben oft an einer Kette, die ihnen einen Spielraum von 2-3 Metern lässt, mit viel Glück sind es auch einmal 5 Meter Kettenlänge an einem Baum, so dass der Hund wenigstens sein Leben lang um den einen Baum herum rennen kann und von der man sie nie befreit - Tag um Tag, Jahr um Jahr, bis sie gestorben sind. Hunde, die krank sind, werden von ihren katholischen Besitzern in die Tötungslager gebracht, damit man sich "das Geld spart". Und es sind Tausende von katholischen Ungarn, die am illegalen Welpenhandel verdienen, erbarmungslos und ohne jedes Mitgefühl für die Hundemütter und ihre zwei - bis drei Wochen alten Hundebabys.

SPANIEN:

In Spanien werden ebenfalls Zigtausende von Haushunden ausgesetzt. Auch sie erwartet der Tod. Zehntausende Verkehrsunfälle pro Jahr mit Straßenhunden sprechen eine deutliche Sprache, aber sie werden auch einfach erschossen, vergiftet oder anderweitig vom Straßenbild beseitigt. Wenn sie in den spanischen Tierheimen, den "Perreras" landen, werden sie unter grausamsten Bedingungen "aufbewahrt" und dann getötet.

schlechte haltung
hund im schacht
hund hinter gitter 2

Galgos und andere Wundhunde, die nicht mehr "gut" jagen, also für ihren Besitzer nutzlos geworden sind, werden (wohl auch von den der römisch-katholischen Kirche angehörigen Spaniern ) zur Strafe lebend erhängt und zwar so, dass ihre Hinterläufe gerade noch ein bisschen den Boden berühren,

damit sie möglichst lange leiden. Bis zu 7 Tagen und Nächte dauert dieser qualvollte Tod.

GRIECHENLAND:

In Griechenland gibt es geschätzte 300.000 Straßenhunde. Ausgesetzt, weil man ihrer überdrüssig wurde oder die Kinder keine Lust mehr auf ihr Spielzeug haben. Denn der ehemalige Welpe wird ja größer und bekommt auch Zähnchen... Zigtausende fristen ihr Leben an der Kette, die oft so kurz ist, dass sie sich nicht einmal hinlegen können. Über ganz Griechenland verteilt sind die sog."Tonnenhunde", Hunde, die man an eine rostige Blechtonne ankettet, ungeschützt vor der sengenden Sonne im Sommer und vor der Kälte der Winter, ohne ausreichendes Wasser und Futter.

tonnenhunde
großes hundelager
hund, herausgequollende augen

Tiermisshandlungen sind in Griechenland an der Tagesordnung : Vergiften, Erschlagen, Abhaken von Gliedmaßen, Augenausstechen, mit Säure übergießen, lebend erhängen oder einfach ins Meer werfen. Die traurige Liste der von diesen Christen begangenen Tiermisshandlungen ließe sich beliebig fortsetzen. Während der Urlaubsaison wird den Touristen Tierliebe vorgegaukelt. Sind die Touristen fort, beginnt jedes Jahr das große Töten.

BULGARIEN:

In Bulgarien existierten bis vor kurzem sogenannte" Isolatoren", in die man die eingefangenen Straßenhunde brachte. Seit 2008 ein Tierschutzgesetz erlassen wurde, nennt man diese jetzt hier "Tierheime". Geändert hat sich hingegen nichts : Diese Hunde werden dort nach wie vor unter grausamsten Bedingungen eingepfercht und letztlich getötet. Hunderttausende von ausgesetzten Hunden wurden in den letzten Jahren von den sich zum Christentum bekennenden Bulgaren vergiftet, erschlagen, ertränkt, lebend abgebrannt, erhängt oder erschossen.

In einem der "Tierheime" wurden 2008 die lebenden Hunde in das angrenzende Löwengehege eines Zoos geworfen, wo sie - vergeblich - um ihr Leben rennen durften, während der Tierheimbetreiber die Subventionen der Gemeinde einstrich und sich damit ein schönes Leben finanzierte. Tiermisshandlungen seitens der sich überwiegend zum Christentum bekennenden Bulgaren

ist auch in diesem Land an der Tagesordnung.

...mit blutigem hals im zwinger

RUMÄNIEN:

Hier wird derzeit erwogen, ALLE Straßenhunde zu töten. Seit Jahren werden sie gejagt, totgeschlagen, erstochen, erschossen. An ihrer Fangschlinge werden die eingefangenen Straßenhunde blutend, zappelnd und voller Todesangst über die Straßen geschleift und in "Tierheime" gebracht, wo sie der blanke Horror und Tod erwartet.

rumänen holen hund gewaltsam

In den Jahren 2004 bis 2009 wurden allein in Rumänien über zehn Millionen (10.000.000) Straßenhunde

bestialisch ermordet. In Rumänien wird das Tier wie lästiger Müll entsorgt, gnadenlos und unter Anwendung brutalster Methoden. Jeder, der das mit angesehen hat, wird diesen Alptraum nie wieder vergessen. Misshandeln der Hunde, das Erhängen lebender Tiere, das Fußballspielen nicht mit einem Ball, sondern mit Welpen, die 2 oder 3 Wochen alt sind. Das Verletzen der Tiere "zum Spaß" erregt hier niemanden. Es sind ja nur "dreckige Köter".

ZYPERN:

Auch hier werden Tausende von Haushunden ausgesetzt. Auch hier sind Vergiftungen ( vor allem mit Lannate, das einen tagelangen Todeskampf nach sich zieht ) und Tiermisshandlungen an der Tagesordnung.

toter hund3

Auch hier spricht man den Tieren ab, leidensfähige Lebewesen zu sein und Schmerzen zu empfinden. Auch hier schauen Eltern regungslos dabei zu, wie ihre Kinder Katzen und Hunde quälen. Auch hier gibt es Tötungsstationen, wo man die abgegeben oder eingefangenen Hunde nach 22 Tagen tötet, egal ob Welpen oder alte Hunde, hier wird keiner verschont.

hund und katzt straße

Und die Kirche? Die Gleichgültigkeit der Kirche gegenüber den Tieren erschüttert, macht fassungslos.

Als eine große deutsche Tierschutzorganisation in jüngster Zeit den Papst und 16 Bistümer angeschrieben und um Mithilfe gebeten hatte, antworteten vier Bistümer, dass sie nicht in der Lage seien, den Tierschutz in der Kirche zu fördern, die anderen antworteten gar nicht und vom Vatikan kam die Antwort, dass "in der katholischen Kirche Tiere keinen Platz hätten", dass " die "Thematik Tierschutz viel zu weit entfernt von Radio Vatikan und den zentralen Aufgaben des Vatikans sei".

Genau diese gleichgültige und menschenverliebte Haltung der Kirche gegenüber unseren tierischen Mitgeschöpfen ist eine der Ursachen für millionenfache Tiermisshandlungen, die damit quasi legitimiert werden.

Dabei ist die Bibel voller Zeugnisse von Gottes Fürsorge für alle Geschöpfe und weil das Gutsein zu den Tieren eine Selbstverständlichkeit ist, darum hat man das Zentrum des christlichen Glaubens, die Dahingabe des Leben Jesu für die Sünden der Menschen, mit dem Bilde vom guten Hirten umschrieben :" Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Sicherlich hat die Kirche keine politische Macht und kann keine Tierschutzgesetze erlassen, dennoch ist sie unglaublich mächtig. Mächtig hinsichtlich ihrer Möglichkeit, Menschen moralisch zu beeinflussen.

Würde die Kirche sich endlich klar zu ihrer Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe bekennen, könnten gerade in Süd- und Osteuropa Millionen von Tieren vor Mißhandlung und Tötung gerettet werden. Denn in Ländern wie z.B. Italien "hört man auf das,

was die Kirche zu sagen hat".

Solange aber die Kirche den Tieren eine Seele abspricht, solange die Christen nicht klar und deutlich dazu aufgefordert werden, Verantwortung gegenüber den Tieren zu übernehmen und sie als Mitgeschöpfe zu respektieren, werden diese zu einer schmerzlosen Materie herabgestuft und entsprechend behandelt.

der papst und die tiere

Die kulturelle und moralische Beeinflussung der Menschen in diesem Sinne seitens der Kirche würde mehr bewirken als alle Tierschutzgesetze, die in vielen Ländern sowieso nur Lippenbekenntnis sind.

Schlußbemerkung :


Der vorgestellte Artikel zu diesem wichtigen Thema ist nicht als ein Aufruf zu einer kirchenfeindlichen Einstellung mißzuverstehen, sondern als ein Appell an die Kirche, sich endlich auch zum Schutz der Tiere zu bekennen, Tiermißhandlungen anzuprangern und den Gläubigen, die die Gottesdienste besuchen, den Respekt vor unseren

Mitgeschöpfen nahezulegen.

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